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Vortrag und Lesung: „Von Saarow nach Alexandria: Ernst Kopp (1890-1962) – Die Umwege eines Krankenhaus-Baumeisters“

Buchpräsentation und Gastvortrag von Dr. Ing. Peter R. Pawlik im Rahmen der b.zb-Reihe „Zugänge zur Baukultur“.

Am 22. Oktober 2013 erwartet das Publikum im Bremer Zentrum für Baukultur ein sehr interessanter Vortrag über den bekannten Krankenhaus-Baumeister Ernst Kopp. Referiert wird dieser von Dr. Ing. Peter R. Pawlik, Architekt BDA, der selbst als freischaffender Krankenhausarchitekt in Berlin tätig ist. Pawlik beschäftigte sich eingehender mit der Person Ernst Kopp durch seine zusätzliche Arbeit als Krankenhaushistoriker  und -theoretiker.  So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass seine Recherchen in einem umfangreichen Buch mündeten, in dem das spannende und wechselvolle Leben und Werk des deutschen Krankenhausarchitekten Ernst Kopp beschrieben wird. Peter R. Pawlik hatte bereits im Jahre 2009 über den ebenfalls mit Krankenhausbau beschäftigten Architekten Herman Distel eine Monographie publiziert. Eine wissenswerte, aber nicht sehr bekannte Facette aus der der Biographie Ernst Kopps ist sein Bezug zur Hansestadt Bremen; nachdem Kopp im Jahre 1955 nach Deutschland zurückgekehrt war (er hielt sich ab 1949 in Alexandria auf), gründete er zusammen mit seinem Neffen Bert Gielen  im Jahre 1956 ein Architekturbüro in Bremen, das daraufhin sehr erfolgreich Krankenhäuser im  In- und Ausland bauen sollte. Darunter waren auch einige Projekte in Bremen selbst, so beispielsweise das Diakonissenkrankenhaus (jetzt DIAKO, 1956/57-1961), die Innere Medizin am Städtischen Krankenhaus Bremen-Nord (1956-1962) und der Zentralbau der Städtischen Krankenanstalten Bremen (jetzt Zentralklinikum Bremen-Mitte, 1958/59-1963). Ernst Koppverstarb im Jahre 1962 in der Schweiz.

Abb.38.King Fouad Krankenhaus.Alexandria_kleiner

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Pia Pollmanns: was bleibt

Archive sind Orte, an denen Informationen und Wissen erhalten und zugänglich gemacht werden, sie bilden unser kulturelles Gedächtnis. Auf der Schwelle zur digitalen Epoche dokumentiert Pia Pollmanns den Istzustand von Archiven. Das in 19 Häusern entstandene und 68 Fotografien umfassende Portrait Bremer Archive ist zugleich ein visuelles Plädoyer für deren Erhaltung und Nutzung.
In Konzentration auf die drei Aspekte Raum, Struktur und Inhalt hat Pia Pollmanns die Archive auf jeweils gleiche Weise fotografiert. So ist eine einheitliche Bildsprache entstanden, die es ermöglicht, die unterschiedlichen Archive miteinander in Verbindung zu setzen und sie in ihrer Vielfalt als eine Einheit zu betrachten.

Mit der Arbeit „was bleibt“ hat Pia Pollmanns 2012 ihr Diplom an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Peter Bialobrzeski absolviert.

Website Studienzentrum

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Archivtreffen

Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 8. Oktober 2013 im Landesinstitut für Schule in Findorff, Am Weidedamm 20, statt. Anfahrt