Arbeitskreis Bremer Archive
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Die Sütterlinstunde – Hilfe bei der Transkription alter Dokumente

Immer weniger Menschen könnnen Sütterlin, die Schreibschrift, die unsere Großeltern und Urgroßeltern in der Schule lernten, noch gut lesen. Viele alte Familienerinnerungen sind jedoch in dieser Schrift verfasst und für Ungeübte mittlerweile nur noch schwer zu entziffern. Hier wollen wir mit unserer neuen Reihe ansetzen.

Zweimal im Monat lädt das Geschichtskontor im Kulturhaus Walle unter Leitung von Dr. Andree Brumshagen zur offenen Sütterlinstunde ein und unterstützt Sie bei der Transkription Ihrer Dokumente in alten Handschriften. Kurze Texte wie Bildunterschriften, Postkarten und Urkunden, die in Sütterlin oder in deutscher Schreibschrift geschrieben sind, können Sie sich in der Sütterlinstunde auch direkt vor Ort übersetzen lassen.

Alle 14 Tage dienstags, 16-18 Uhr.
Nächste Termine bis zu den Sommerferien: 21.3.2023, 11.4.2023, 25.4.2023, 9.5.2023, 6.6.2023, 20.6.203, 4.7.2023

Nur nach Anmeldung, Eintritt frei! Anmeldung unter a.piplak@kulturhauswalle.de oder telefonisch 0421 3887074

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Frauenorte in Walle – Rundgang

Anna Stiegler, Maria Krüger und Bremens erste Senatorin, Käthe Popall,  sind  Beispiele für Frauen die in Walle lebten oder wirkten. Auf diesem Rundgang in Kooperation mit dem Bremer Frauenmuseum begeben wir uns auf die Spuren von bekannten und etwas weniger bekannten Bremerinnen im Stadtteil, lernen eine dichtende Pastorinnengattin sowie engagierte Reformpädagoginnen kennen. Dabei entdecken wir auch das Walle jenseits der Nordstraße, wie es vor dem zweiten Weltkrieg war, aber auch Frauenorte von 1950 bis in die allerjüngste Vergangenheit. Mit Marion Reich und Angela Piplak (Kulturhaus Walle).

Sonntag, 16.10.2022, 11:30 Uhr

Treffpunkt: Hansator vor dem Zollhaus

Beitrag 6 €, erm. 4 €

Anmeldung unter a.piplak@kulturhauswalle.de oder telefonisch 0421/3887074

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HERSTORY – Alte Frauen und der Wert der Erinnerung

Tanz-, Theaterprojekt von Lena Neckel. Eine unperform Produktion

Greise Frauen waren schon vor langer Zeit die Geschichtenerzählerinnen, welche das von der Gemeinschaft erworbene Wissen an die jüngere Generation weitergaben und so vor dem Vergessen retteten. Es handelte sich um Wissen über Pflanzen und deren heilende Kräfte, Wissen zum Umgang mit der Natur, Wissen über das Miteinander von Menschen. Sie kümmerten sich um Erinnerungen daran, wie die Orte einst aussahen, an denen wir nun leben, wie die Menschen zueinander sprachen und welche Werte sie teilten. Für diese wichtige, lehrreiche Position, die Menschen mit mehr Lebenserfahrung einnehmen sollten, haben wir in unserer heutigen westlichen Gesellschaft der Schnelligkeit und des Wachstums keinen Platz. Alte Menschen werden zu großen Teilen als Last angesehen. Dieses Stück möchte das ändern und insbesondere Frauen, deren Geschichten zu oft nicht in den Büchern auftauchen, den Raum geben, um von „damals“ zu erzählen. Es wird ein kreativer Moment geschaffen, in dem die Geschichten neu zum Leben erwachen und ein Ort des kollektiven Erinnerns und Lernens der Frauen zusammen mit dem anwesenden Publikum entsteht.

Premiere am Freitag, 7.10.2022, 19:00 Uhr
Weitere Termine:
Freitag, 28.10.2022, 19:00 Uhr
Samstag, 29.10.2022, 19:00 Uhr
Sonntag, 30 Oktober I 16:00

Eintrittspreis: 6 € bis 10 € nach eigenem Ermessen oder Soliticket (15 € mit einem Getränk Ihrer Wahl inklusive)

Reservierungen und Vorverkauf unter tickets@kulturhauswalle.de oder telefonisch 0421-396 2101.

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Wiedereröffnung Hafenarchiv

Im April ist das Hafenarchiv des Kulturhauses Walle auf die Überseeinsel gezogen. Im alten Verwaltungsgebäude der Firma Kelloggs auf der Muggenburg 30 wird es zukünftig seine Foto- und Bremensiensammlung zur Hafengeschichte und das Projekt „Schiffe gucken“ präsentieren. Zur feierlichen Wiedereröffnung am 4. September 2022 veranstaltet das Hafenarchiv einen Tag der offenen Tür, mit einem maritimen Bücherflohmarkt und Kurzführungen rund um den alten Muggenburgbunker.

11:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung – Vorstellung des Hafenarchivs
13:00 Uhr Geschichtsrundgang „Rund um den Muggenburg-Bunker“
14:30 Uhr Film zur Hafengeschichte
16:00 Uhr Geschichtsrundgang „Rund um den Muggenburg-Bunker“

11-18 Uhr Stöbern im Archiv: Deutsche Bahn, Schiffe, Bilder, Texte, Bremensien
Für Getränke ist gesorgt.

Mehr Informationen zum Hafenarchiv finden Sie hier.

Veranstaltet vom Kulturhaus Wall Brodelpott e.V.

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40 Jahre Kulturhaus Walle – 40 Jahre Brodelpott

Copyright: Kulturhaus Walle, Bremen

Tag der offenen Tür

Das Jahr 2022 ist für das Kulturhaus Walle etwas ganz Besonderes: Vor genau 40 Jahren – im März 1982 – wurde die »Kulturinitiative Brodelpott e.V.« an der Elisabethstraße 134 in einem kleinen ehemaligen Ladengeschäft eröffnet. Seit mehr als zwanzig Jahren ist der Brodelpott nun schon auf über 400 Quadratmeter in den Räumen an der Schleswiger Straße 4 beheimatet. Zum 40. Geburtstag lädt das Kulturhaus zu einem Tag der offenen Tür ein und präsentiert die vielschichtige Arbeit des Geschichtskontors, der Werkstätten, des Ausstellungsbereiches und der Bibliothek. Das Bibcafé ist ebenfalls geöffnet.

Veranstaltungsprogramm
Samstag 26.3.2022 / ab 11 Uhr
11:00 Uhr „Die Geschichtenerfinderinnen“. Interaktives Kindertheater
ab 12:00 Uhr Café, Bibliothek, Ausstellung, Geschichtskontor und Kreativwerkstatt geöffnet
16:00 Uhr „Anbiet“ Hafenlieder. Live-Musik

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11. Tag der Archive 2022

Fakten, Geschichten, Kurioses

Unter diesem Motto steht in diesem Jahr der bundesweite Tag der Archive. Aufgrund der anhaltenden pandemischen Lage, haben sich die Archive in Bremen gegen Präsenzveranstaltungen entschieden. Doch mit digitalen Angeboten geben einige Häuser Einblicke in ihre vielfältigen Archivarbeit oder erzählen ungewöhnliche Geschichten.

Mit einem Video präsentiert sich das Staatsarchiv Bremen auf der Webseite zum Tag der Archive, die der Verband Deutscher Archivarinnen und Archivare betreut. Dort sind auch viele weitere Videos von Archiven in anderen Orten zu sehen.

Das Archiv für deutsche Polarforschung in Bremerhaven hat einen Beitrag über die Polarfahrt der LZ 127 „Graf Zeppelin“ im Blog „Expeditionen“ der Helmholtz-Gemeinschaft veröffentlicht. Sie finden ihn hier.

Das Universitätsarchiv ist einem Ereignis in der Universitätsbibliothek nachgegangen, das vor rund 40 Jahren heftige Diskussionen an der Uni Bremen hervorgerufen hat: einer umstrittenen Aussonderung von Büchern aus dem Bibliotheksbestand.

Das Raumfahrthistorische Archiv präsentiert einen Beitrag von Siegfried Monser zur Mondforschung. Er berichtet über die Bremer Beteiligung an Orion, dem neuen Mondraumschiff der NASA. Das Dokument Die Reise zum Mond beginnt in Bremen können Sie hier herunterladen. Der Artikel ist erstmalig erschienen in: Astronomie + Raumfahrt im Unterricht, Ausgabe 3, August 2021, Heft 183. Copyright: Friedrich Verlag Hannover.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und gute Unterhaltung mit den Filmen!

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Vom Waller Friedhof zum Alten Schlachthof

Fahrradtour

Zwei Mahnmale in Bremen erinnern daran, dass vom 8. bis 10. März 1943 fast 300 Sinti und Roma aus Nordwestdeutschland vom Alten Schlachthof nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurden: die Grabstelle der Familie Schmidt auf dem Waller Friedhof sowie die Gedenktafel am Kulturzentrum Schlachthof. Diese sind Ausgangs- und Endpunkt dieser etwa zweistündigen Fahrradtour, die über Osterfeuerberg zum Torfkanal führt, mit Stationen und ausführlichen Informationen an den Orten, an denen die meisten der Deportierten gelebt haben und verhaftet wurden.

Auf dieser Rundfahrt legen wir den Schwerpunkt auf die Geschehnisse in Bremen und berichten ein wenig davon, was wir über das Schicksal der Deportierten in den Konzentrationslagern wissen.

So 25.7. | 11.30 Uhr | Anmeldung unter: a.piplak@kulturhauswalle.de oder Tel.: 0421 3887074

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Der Artist. Hans Brockmöller
Fotografie 1945- 1974 – Wiederaufbaujahre

Ausstellung

Bekannt wurde Hans Brockmöller als ein Chronist der Bremer Häfen ab den 1950er Jahren. Fast 30 Jahre fotografierte er ankommende Schiffe, die dort tätigen Menschen bei der schweren Arbeit sowie die täglichen Ereignisse in und um den Hafen. Aufgrund seiner gewagten Positionen auf Schuppendächern und Kranauslegern galt er als „der Artist“. Etwas weniger bekannt sind Hans Brockmöllers Fotografien der Wiederaufbaujahre der Stadt und des Bremer Westens. Wie viele seiner Kollegen dokumentierte er die Zerstörungen Bremens am Ende des zweiten Weltkriegs, hielt den Wiederaufbau und die neu entstehende moderne Architektur fest. Vierzig Jahre nach seinem Tod 1977 konnte das Kulturhaus Walle Brodelpott den Nachlass wiederentdecken und aufarbeiten. In einer Doppelausstellung in Kooperation mit dem Hafenmuseum / Speicher XI kann dieser regionalgeschichtliche Schatz nun wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden. Während die Bilder aus der Blütezeit der Bremer Häfen im Hafenmuseum gezeigt werden, stellt das Kulturhaus Walle Brodelpott die Fotografien aus der Innenstadt und dem Bremer Westen aus.

Ausstellungsdauer: 18.7. – 1.10.2021

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In Bremer Archiven auf Spurensuche

In Bremer Archiven auf Spurensuche – Aus dem Gestern für Heute und Morgen lernen

Was heute banal oder unwichtig erscheint kann in wenigen Jahren schon eine historische Bedeutung haben. Wie sah es zum Beispiel bei mir im Stadtteil vor 10, 50 oder gar 100 Jahren aus? Ob Traditionen und Handwerk, besondere Bauwerke, Geschichte der Popmusik oder der Lieblingsverein -ohne die engagierte Arbeit und das gezielte Sammeln von Dokumenten, Bildern oder Filmen in zahlreichen Bremer Archiven würden wichtige Zeugnisse der Vergangenheit verloren gehen. Wir beschäftigen uns damit, was wie und warum archiviert werden sollte, welche historischen Schätzen in den Archiven gefunden werden können und welche besondere Rolle die Sammlungen für Gegenwart und Zukunft haben. Dazu werden wir verschiedene Archive besuchen – vom großen Staatsarchiv bis zum ehrenamtlich geführten Stadtteilarchiv – und die Unterschiede besprechen.

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Ein Kurs der Volkshochschule Bremen. Näheres finden Sie hier.

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Raus aufs Land zum Lernen – 100 Jahre Bremer Schullandheime

Das Bremer Schulmuseum stellt in Kooperation mit dem Geschichtskontor die Geschichte der Schullandheime von ihren Anfängen in der Reformpädagogik bis heute vor. Generationen von Bremer Schülern und Schülerinnen haben die Natur „zwischen Marsch, Moor, Geest“ entdeckt, Beeren gesammelt, in der Alten Aller gebadet… Vor allem seit den 1950er Jahren gehörte der Aufenthalt im Schullandheim für die Bremer Großstadtkinder dazu. Die Idee, mit Schüler*innen die „Lehranstalt“ in der Großstadt zu verlassen und gemeinsam die Natur zu erkunden, wurde aber schon vor 100 Jahren geboren. Die Ausstellung zeigt mit historischem Foto- und Filmmaterial ein anschauliches Panorama – das zugleich an die eigene Zeit im Schullandheim erinnert und den pädagogischen Wert der Landheime veranschaulicht.

Dauer der Ausstellung: 25.10 – 25.11. 2020

Filmvorführung:

Im Rahmen der Ausstellung Raus aufs Land zum Lernen – 100 Jahre Bremer Schullandheime werden Filme aus dem Landesfilmarchiv aus den 1930er -1970er Jahre vorgestellt.

Mit Frauke Hellwig, Angela Piplak und Dr. Daniel Tilgner

Di 27.10. 18.00 Uhr | Beitrag 6 €, erm. 4 € | Anmeldung erforderlich: a.piplak@kulturhauswalle.de, Tel: 3887074