
Ausstellung im Vegesacker Geschichtenhaus, 30. Mai – 25. Juli 2026.
Archive sind Orte, an denen Informationen und Wissen erhalten und zugänglich gemacht werden, sie bilden unser kulturelles Gedächtnis. Auf der Schwelle zur digitalen Epoche dokumentiert Pia Pollmanns den Istzustand von Archiven.
Das in 19 Häusern entstandene Portrait „Bremer Archive“ ist zugleich ein visuelles Plädoyer für deren Erhaltung und Nutzung. In Konzentration auf die drei Aspekte Raum, Struktur und Inhalt hat Pia Pollmanns die Archive auf jeweils gleiche Weise fotografiert. So ist eine einheitliche Bildsprache entstanden, die es ermöglicht, die unterschiedlichen Archive miteinander in Verbindung zu setzen und sie in ihrer Vielfalt als eine Einheit zu betrachten.
Die Ausstellung ist bis zum 25. Juli 2026 im Vegesacker Geschichtenhaus zu sehen: Zum Alten Speicher 5a, 28759 Bremen.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 11:00 bis 16:00 / letzter Einlass 15:00 Uhr.
Die Ausstellung „was bleibt – Pia Pollmanns“ ist Teil des Verbundprojekts MNEMOSYNE, das sich mit unterschiedlichen Formen und Räumen des Erinnerns auseinandersetzt und von Inga Harenborg kuratiert wird. Sie findet in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen statt.
Im Rahmen der Ausstellung wird am 10. Juni 2026 um 19 Uhr ein Archivgespräch mit Bremer Archivar:innen und der Fotografin veranstaltet.