Zur Geschichte der Waller Juden

Stadtteilrundgang

Im Stadtteil Walle gab es etliche jüdische Geschäfte, große und kleine, vom Kaufhaus des Westens bis zu den Galanteriewaren Fuchs. Mit dem Beginn des Nationalsozialismus verschlechterte sich die Situation der jüdischen Bevölkerung. Geschäfte wurden boykottiert, jüdisches Eigentum beschlagnahmt, Judenhäuser entstanden und in der Reichspogromnacht vom 8. auf den 9. November 1938 wurden viele jüdische Geschäfte demoliert und es kam zu Verhaftungen. Wer nicht rechtzeitig auswandern oder fliehen konnte, wurde deportiert und ermordet. Cecilie Eckler-von Gleich und Angela Piplak erzählen beim Rundgang auch anhand von Stolpersteinen und Straßennamen von diesem Teil der deutschen Geschichte.
Anmeldung C. Eckler-von Gleich, Tel. 3887078, c.eckler-vongleich@kulturhauswalle.de / A. Piplak, Tel. 3887074, a.piplak@kulturhauswalle.de

Termin: Di. 8.11., 17.00
Treffpunkt: Vegesackerstr. / Ecke Bremerhavener Str.
Beitrag 5 €, erm. 4 €

Mehr Infos/Kontakt: Kulturhaus Walle/Brodelpott

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