Ein Grab als Denkmal. Ein Gespräch mit Dr. Hans Hesse und Giano Weiß

Am 16. Dezember 1942 erließ Heinrich Himmler den so genannten Auschwitz-Erlass. Er markierte den Beginn der letzten Phase des Völkermords an den Sinti und Roma.
Auf dem Waller Friedhof befinden sich mindestens drei Gräber, die an die NS-Verfolgung der Sinti und Roma erinnern. Eines davon ist das der Familie Anton Schmidt. Auf dem Grabstein wird an die Ermordung von 40 Angehörigen der Bremer Sinti-Familie Schmidt während der NS-Zeit erinnert.
Im März 2019 stellte der Historiker Dr. Hans Hesse seine Forschungsergebnisse zu diesem Grab im Kulturhaus Walle vor. So lernte er den Enkel Anton Schmidts, Giano Weiß kennen. Anlässlich des Gedenktages an die Vernichtung der Sinti und Roma wird Giano Weiß, im Gespräch mit Dr. Hans Hesse, über die Gedenkkultur an den Völkermord an den Sinti und Roma in der Bundesrepublik sprechen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Kulturhaus Walles mit dem Arbeitskreis Erinnern an den März 1943

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